Ausflüge in die Umgebung

Fladungen ist durch die zentrale Lage mitten im Biosphärenreservat Rhön der ideale Ausgangspunkt, um die Rhön mit ihrem überaus reichen Angebot an Kulturschätzen und Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Eine kleine Auswahl haben wir Ihnen in der Folge zusammengestellt:

Die Rhön

Der Hochrhönstraße und dem Hochrhönring folgend, kann man auf einer Rundfahrt die Vielschichtigkeit und den Charakter der Rhön entdecken und erleben. 

Die Hochrhönstraße verbindet Fladungen und Bischofsheim. Die Hochrhönstraße ist eine Panoramastraße, wie es sie in Mitteleuropa nur noch selten gibt. Auf der gesamten Strecke von ca. 23 km berührt kein Dorf die Strecke. Statt einer direkten Verbindung zwischen zwei Orten ist die Hochrhönstraße eher ein Reiseweg, der die einzigartige Natur der Rhön auch mit dem Auto, Motorrad oder Fahrrad erlebbar macht. Sehenswürdigkeiten an der Strecke: das "Schwarze Moor", der Basaltsee "Steinernes Haus" und der Bauersberg.

Der Hochrhönring ist eine Rundstrecke von Poppenhausen, über das Künstlerdorf Kleinsassen, Rupsroth, Dietges, Abstroda und Gersfeld wieder nach Poppenhausen zurückführt. Auch als "Route 66 der Rhön" bezeichnet, führt die Strecke über die beiden höchsten Erhebungen der hessischen Rhön, die Wasserkuppe und die Milseburg. Sehenswürdigkeiten an der Strecke: Phonolithfelsen Steinwand, Malerdorf Kleinsassen, Kaskadenschlucht und Guckaisee.

Der Kreuzberg

Nicht nur wegen der herrlichen Lage und des unvergleichlichen Ausblicks wird der Kreuzberg als der "heilige Berg der Franken" bezeichnet. Vor allem wegen des frischen Klosterbieres und der zünftigen Käsebrotzeit, die man hier genießen kann, zählt der Kreuzberg zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Rhön.

Das Kloster und die Wallfahrtskirche wurden in der Zeit von 1681 bis 1692 erbaut. Eines der ältesten Gebäude auf dem Kreuzberg ist das "Bruder Franz Haus". Seit 2009 ist hier eine touristische Informationsstelle und eine sehr eindrucksvolle Ausstellung über das Leben und Wirken des hl. Franziskus eingerichtet. Hier kann man die Gedankenwelt des Heiligen und der fanziskanischen Ordensgemeinschaft kennen lernen.

Die Wasserkuppe

Als höchster Berg der Rhön hat sich die Wasserkuppe einen Namen bei allen Segelflug-Begeisterten gemacht. An diesem wasserreichen Berg entspringt die Fulda, weitere 30 Bäche haben hier ihren Ursprung. Darmstädter Studenten begannen 1910 mit Flugversuchen von der Wasserkuppe. Im Jahr 1922 gründete Arthur Martens die „Martens Fliegerschule“, heute die älteste Segelflugschule der Welt. In den 70er und 80er Jahren standen 4 Radarkuppeln auf dem Berg, die vier Jahrzehnte das Bild der Rhön prägten. Heute ist die letzte noch verbliebene Kuppel für die Besucher zugänglich. Von hier aus kann man einen atemberaubenden Blick in die Rhön genießen.

Auf der Wasserkuppe befinden sich ein großes Segelflugzentrum, das Deutsche Segelflugmuseum, ein kleiner Flugplatz für Segel- und Motorflugzeuge, der historische Segelflugverein „OSC Wasserkuppe“, eine Jugendbildungsstätte, eine Wetterstation sowie die Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Hessische Rhön. Der Berg ist ein beliebter Startplatz für Drachen-, Gleitschirm- und Modellflieger.

Bibelgarten Sondheim

Anmut, Stille und Besinnung bietet der Bibelgarten in Sondheim v. d. Rhön, der schon von manchem liebevoll als „Garten Eden der Rhön“ bezeichnet wird und als Gemeinschaftsprojekt der Ev. Kirchengemeinde Sondheim in Eigenleistung aus einem brach, wüst und leer liegendem alten Schulgarten, erbaut wurde.

Bunte Stauden aus dem Bauerngarten, Weinstöcke, Kräuterspirale, standortgerechte Gewächse wie immergrüne Clematis, weidenblättrige Birne (als Ersatzpflanze für den Olivenbaum), Weizenfeld … erfreuen das Auge des Betrachters und laden zum Verweilen ein.

Durch eindrucksvolle Gestaltungselemente wie Berg Sinai, Engel, Abendmahlsgruppe, Arche Noah, Fischernetz, See Genezareth, Berg Golgatha mit der leeren Grabstelle … und prägnanten Bibelzitaten wird schnell ein Meditationsgarten, der Herz und Seele berührt.

Der Bibelgarten ist das ganze Jahr über frei zugängig und auch im Winter einen Besuch wert. Führungen finden nach Interesse und Absprache statt.

Kontakt:
Jutta Kriegler, Pfarrbüro, Kirchberg 8. 97647 Sondheim v. d. Rhön
Telefon: 09779/6374 Di – Fr 9 – 12 Uhr, E-mail: pfarrbuero.sondheim(at)elkb.de 

Thüringer Wald

Fladungen ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Thüringer Wald mit seinen vielen sehenswerten Ausflugszielen die "Waffenstadt" Suhl, das Meeres Aquarium in Zella-Mehlis, den Rennsteig, das Wintersportzentrum Oberhof mit dem Rennsteinggarten (Hochgebirgspflanzen aus aller Welt),und vieles mehr.

Meiningen

Am den Ufern der Werra gelegen, ist die "Theaterstadt" Meiningen auf jeden Fall einen Ausflug wert. Berühmt wurde Meiningen Ende des 19. Jahrhunderts durch das Hoftheater und Hofkapelle, die europaweit weitgreifende Reformen in der Theaterlandschaft auslösten. Geprägt wird Meiningen durch das Südthür. Staatstheater, Schloß Elisabethenburg mit Theater- und Musikmuseum, das Literaturmuseum "Baumbachhaus", das letzte Ausbesserungswerk für Dampflokomotiven in Deutschland, eine guterhaltene Altstadt und die Goetz-Höhle (größte begehbare Kluft- und Spalthöhle Deutschlands).

Bischofsheim

In Bischofsheim, am Fuße des Kreuzberg gelegen ist noch ein altes Handwerk, die Holzschnitzerei sehr lebendig. Diese Tradition wird noch in vielen Familienbetrieben gepflegt. Der "Holzskulpturenweg", der von Schülern der Holzschnitzschule Bischofsheim geschaffen wurde, zeigt wie diese Handwerkskunst heute gelebt und interpretiert wird.

 

Mellrichstadt

Im historischen Heimatmuseums "Salzhaus" wird das ortsansässige Handwerk und verschiedene Bereiche ländlicher Wohnkultur vorgestellt. In der Kreisgalerie im alten Spital sind die Werke heimischer Maler, Bildhauer und Grafiker vom Barock bis in die Gegenwart zu bewundern. Das im Jahr 1715 erbaute Schloß Wolzogen zeigt eine interessante Porzellansammlung und eine Ausstellung von Fotografien des Mellrichstädter Fotografen Anton Tretter (1866-1939). Eine Digitalschau mit mehr als 2000 Bildern beschreibt sehr anschaulich des Alltagsleben dieser Zeit. 

Ostheim

In Ostheim, das man von Fladungen aus auch gut mit der Museumsbahn, dem "Rhön-Zügle" erreichen kann lohnt sich der Besuch der größten, ältesten und besterhaltenen Kirchenburg Deutschlands. Nicht minder interessant ist das Orgelbaumuseum im Hanstein´schen Schloß, der Gewässerlehrpfad entlang der Streu oder ein Bummel durch die Altstadt.

Oberelsbach

Ausführliche Informationen über das Biosphärenreservat Rhön erhält der Besucher im "Haus der Langen Rhön" in Oberelsbach. Im "Alten Schulhaus" ist das Deutsche Tabakpfeifen-Museum zu finden.

Eisenach

Berühmt ist die Wartburg nicht nur als bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Festungsbaukunst sondern auch als steinernes Dokument deutscher Geschichte. Viele berühmte Namen und Ereignisse erinnern an die Wartburg:

die heilige Elisabeth, Martin Luther, der berühmte Sängerkrieg, das Wartburgfest der Burschenschafter u.v.a.m. Architektonisch ist die Wartburg eine der bedeutendsten deutschen Burganlagen.

In Eisenach lohnen ein Bummel durch die Altstadt und der Besuch des Bach- und Lutherhauses.

Fulda

Fulda wurde im Jahr 744 im Auftrag des hl. Bonifatius gegründet. Heute ist die Stadt wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum Osthessens. Vor allem aber ist Fulda durch seine barocke Pracht bekannt. Hier stehen vor allem der von dem Architekten Johann Dientzenhofer erbaute Dom und das Stadtschloss im Mittelpunkt. Zahlreiche Museen und Sammlungen, aber auch die vielen historischen Gärten und Parks machen Fulda zu einem Ausflugserlebnis.

Münnerstadt

Gleich auf zwei berühmte Künstler des ausgehenden Mittelalters trifft man in der Stadtpfarrkirche von Münnerstadt: auf Tilman Riemenschneider, der hier sein erstes großes Altarwerk, den "Magdalenenaltar" abgeliefert hat und auf Veit Stoß, der einige Jahre später die Altarflügel des Riemenschneider-Altares mit der Geschichte vom Martyrium des hl. Kilian bemalte.

Münnerstadt hat, ebenso wie Fladungen, eine gut erhaltene mittelalterliche Wehranlage. Die Augstinerkirche mit ihrer prächtigen barocken Ausstattung lohnt ebenso einen Besuch wie das Museum in Deutschherrenschloss.