Schwarzes Moor

Das schwarze Moor ist eines der bedeutendsten Hochmoore Mitteleuropas. Über die Vielzahl der seltenen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten informiert ein mit Informationstafen bestückter Moorlehrpfad.

Das Schwarze Moor am sogen. "Dreiländereck“ bei Fladungen gehört zu den großen Naturschätzen im Biosphärenreservat Rhön. Es ist Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes "NATURA 2000“. Als Teil der Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön, ist es ein Schaufenster der Natur und verdient besonderen Schutz.

Im Schwarzen Moor ist eine Vielzahl von selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Um möglichst vielen Besuchern diesen europaweit gefährdeten Lebensraum nahe zu bringen, wurde ein ca. 2,5 km langer Bohlensteg durch das Naturschutzgebiet eingerichtet. Entlang des Wanderweges vermitteln 23 Informationstafeln alles Wissenswerte über das Moor.

Weitgehend von Trockenlegung und Torfabbau verschont geblieben, wurde das Schwarze Moor bereits 1939 unter Naturschutz gestellt. Deshalb kann man, wie kaum sonst in einem Moor, im Schwarzen Moor vom Niedermoor über die Übergangsmoore bis zum uhrglasförmig aufgewölbten Hochmoor alle Entwicklungsstadien einer Moorlandschaft aus nächster Nähe erleben und nachvollziehen. Auf Vorschlag eines Expertengremiums wurde das Schwarze Moor in die Liste der 100 schönsten Geotope Bayerns aufgenommen.

Ein 17 m hoher Aussichtsturm, im Volksmund "Weizenglas" genannt, ermöglicht einen Einblick in die empfindlichste aller Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön ohne es betreten zu müssen.